FAQ`s

Ich freue mich auf Ihre Fragen rund um das Thema "Kunsttherapie", die ich auf dieser Seite anonymisiert für alle Interessierten beantworte. Oder treten Sie hier mit mir in den virtuellen Dialog - ich freue mich über Ihr Interesse und werde schnellstmöglich antworten.

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Muss ich für unser erstes Gespräch vorbereiten?

Sie müssen sich für unser erstes Gespräch weder vorbereiten, noch müssen Sie künstlerisch talentiert sein. Sie dürfen sich "einfach" setzen, entspannen (selbst das MÜSSEN sie jedoch nicht ;) und sich von mir leiten lassen. Selbstverständlich dürfen Sie soviel erzählen, wie es Ihnen guttut und wonach Ihnen ist. Finden Sie keine Worte, so ist auch das genau richtig. In der tiefenpsychologisch orientierten Kunsttherapie findet zwar meist das reflektierende Gespräch statt, jedoch kommt sie prima auch mal ohne Wortsprache aus ... und verliert dabei keineswegs ihre nachhaltige Wirkung.

 

Wie "funktioniert" das? Muss ich etwas malen?

Als Kunsttherapeutin unterstütze ich Sie zunächst darin, Ihr „Werk“  und seinen Ausdruck zu verstehen. Das „Werk“  kann ein Bild oder Objekt sein, das während unseres Settings entstanden ist. Gern dürfen Sie auch ein Foto/Bild mitbringen, das Sie „irgendwie“ beschäftigt. 

Im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit steht dann zunächst dieses "Werk" - das sg. "Dritte".

Wir kommen darüber ins Gespräch und ich leite Sie mittels Fragen und Impulsen an, Zusammenhänge von Ursache und Wirkung zu erkennen. So können Sie Verbindungen zwischen dem bildnerischen Ausdruck und Ihrem Thema/Anliegen herstellen. Prozesse werden für Sie sichtbar, nachvollziehbar und somit gestaltbar.

Veränderungen können nun angestoßen und Heilungsprozesse unterstützt werden. Lösungswege können sich entwickeln und z.B. auf Papier  - sozusagen als „Trockenübung“ - erprobt werden. Dies geschieht z.B. über die anschließende Weiterbearbeitung Ihres „Werkes“ ... oder es entsteht etwas Neues. 

 

Mit wieviel Stunden muss ich rechnen?

Ein einzelnes Setting kann bereits Prozesse im Rahmen der Persönlichkeitsentwicklung/Selbsterfahrung aktivieren. Zusammenhänge von Ursache und Wirkung werden in der tiefenpsychologisch orientierten Kunsttherapie meist schnell sichtbar, da das Unbewusste angesprochen wird und zum Ausdruck findet. 

 

Zur nachhaltigen Förderung der Gesunderhaltung und Stressreduktion können 90 min regelmäßig 1-2 mal monatlich die gewünschte Wirkung zeigen. Dies kann im Einzel- oder Gruppensetting stattfinden.

 

Erwünschte (nicht pathogene) Verhaltensänderungen stellen sich oft nach dem Setting ein. Um neue Verhaltensweisen zu vertiefen und dadurch zu stabilisieren empfehle ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen etwa sechs Sitzungen über einen Zeitraum von 5-6 Monaten.

 

Bei psychischen Erkrankungenempfehle ich zunächst die Absprache mit der*m behandelnde*n Ärzt*in.

 

Wie kann man mit der Collage kunsttherapeutisch arbeiten?

Eine Collage führt Materialfragmente zusammen. Vorhandenes Material wie Bild- und Textmotive aus Illustrierten und Zeitungen, Papierschnipsel, Fotos oder Buchseiten, wird aus seinem ursprünglichen Zusammenhang genommen und neu geordnet. Das Ergebnis ist ein Ausdruck der aktuellen Befindlichkeit und der inneren Struktur des Gestaltenden. In der kunsttherapeutischen Collagenarbeit können wir neue Zusammenhänge erkennen, einen Perspektivwechsel vornehmen, Verbindungen schaffen oder auflösen und uns neu begegnen. Spannende Prozesse entstehen in der intensiven Einzelarbeit oder beim Hexentreffen in lockerer Runde.


DIES & DAS

Weinselige Rauhnacht - Die Nachlese

Runterkommen, Innere Mitte, kunsttherapeutische Selbsterfahrung, feinste Weine intensiv erleben, Persönlicher Jahresrückblick, interessante Begegnungen und Gespräche in mystisch-inspirierender Atmosphäre.

und all das bitte ganz individuell, jeder so viel und so intensiv wie er mag.

Bekommen wir das unter einen Hut?   Und wenn ja, wie?

Über diese Fragen kamen Uschi Schmitz-Bücker von der Weinquelle und ich ins Gespräch und ganz schnell ins Visionieren. Das war im Sommer vergangenen Jahres. 

Infiziert von der Idee, etwas ganz Verrücktes und Neues einfach mal auszuprobieren - mal machen und „gucken, ob es Spaß macht“, füllte sich unser Projekt schnell mit Inhalten. Manchmal überschlugen sich unsere Ideen geradezu und nicht selten sind wir gedanklich ordentlich und mit Vergnügen übers Ziel hinaus geschossen. Das passiert schnell, wenn man fasziniert ist.

Eine der spannendsten Herausforderungen dabei wart Ihr, liebe Gäste. Einige von euch kannten wir ein wenig, manche gar nicht, ganz wenige ein bisschen besser. Unser Ziel war es, den Abend so zu gestalten, dass jeder Gast etwas Schönes für sich mitnehmen kann, das ihm sonst nicht so einfach begegnet wäre. Es sollte einzigartig werden. Nicht riesengroß, nicht laut, aber bitte einzigartig. Vielleicht ein bereicherndes Gespräch bei einem Glas Wein oder eine Begebenheit des vergangenen Jahres, das sich durch die bildnerische Arbeit nochmal zeigte und betrachtet werden wollte. Vielleicht einfach eine kleine „rauhnächtliche“ Oase der Ruhe zwischen den Feiertagen …

Was immer dieser Abend für Sie war und wie Sie ihn für sich gestaltet haben: Für uns waren Sie auf jeden Fall eine Bereicherung. Es war einfach toll, dass Sie dabei waren und sich auf unser kleines Experiment so wohlwollend eingelassen haben.

… denn da können wir planen und fantasieren soviel wir wollen: Sie als Gast tragen letztendlich mit Ihrer Offenheit und auch Ihrem Mut entscheidend zum Gelingen eines so interaktiv angelegten Abends bei.

 

Dankeschön für diesen gelungenen Abend.

 

Ihnen und Ihren Lieben ein tolles 2019, so wie Sie es sich wünschen! 

 

Herzlichst Ihre

Sabine Ewert-Sagenschneider


Auch in diesem Jahr - soviel steht fest - wird es die „Weinselige Rauhnacht“ geben. Wir werden noch hier und da ein wenig feilen, doch insgesamt möchten wir den experimentellen Charakter erhalten. Getreu dem Motto „Perfektion ermüdet die Sinne“ werden wir Sie wieder mit Improvisation und Spontanität überraschen. Nun - und was das Wetter angeht - das kann ja wohl nur schöner werden.